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  Rigoletto in Mantua mit Domigo heute im TV
Geschrieben von: Marcus - Heute 11:07 - Keine Antworten

Quell Welt.online
http://www.welt.de/die-welt/kultur/artic...euser.html

Sprengt die OpernhäuserOffenbar fühlt sich das Musiktheater auf der Bühne nicht mehr wohl. Jetzt singt Placido Domingo den "Rigoletto" am Originalschauplatz in Mantua

Von Manuel Brug
Oper ist die unmöglichste aller Kunstgattungen. Sie behauptet eine Realität mit konkreten Orten und Epochen, mit mehr oder weniger glaubhaften Geschichten und Figuren. Sie negiert sie aber dann durch die Absurdität des singenden Menschen. Er verwandelt gänzlich Prosaisches, das Auswaschen von Malerpinseln, das Servieren von Schokolade, in Klang. Immer wieder drängt es die Oper seltsamerweise aus ihrem schützenden Kunstkokon, dem Theater hinaus. Sie geht auf die Bregenzer Seebühne, mit Aida vor die Pyramiden, mit Turandot in Pekings Verbotene Stadt, mit Nabucco an den Felsen von Massada. Hier müssen dann die Elefanten echt sein, die Massen groß, die Effekte gewaltig.

Daran arbeitete vor allem Andrea Andermann. Der italienische Produzent, der schon mit Federico Fellini drehte, ist ein Träumer: Er möchte Oper für die Massen durch Live-Fernsehen und DVD wieder intim werden lassen. Andermann sucht das Spektakel. Sein Streben nach Authentizität verbindet er mit einer Vorliebe für den vermeintlichen Originalschauplatz einer fiktionalen Oper.

So wurde 1992 eine aktweise in 102 Länder übertragene "Tosca" an römischen Originalschauplätzen zum Fernseh-Welterfolg. Da nebelte mittags der Weihrauch in der echten Kirche Sant'Andrea della Valle, spritzte abends Scarpias Kunstblut im Palazzo Farnese und besang Cavaradossi im folgenden Morgengrauen die leuchtenden Sterne, während sich 25 Minuten später Tosca von der echten Engelsburg stürzte. Das Orchester wurde von einem RAI-Studio zugespielt, die Sänger waren mit Mikrofonen und Monitoren mit dem Dirigenten verbunden. Zusätzliche Dramatik erhielt das Geschehen, als sich Plácido Domingo vor laufender Kamera verletzte und blutend weiterspielte. In der Videofassung wurde das eliminiert. Im Jahr 2000 liebte und litt dann vor 1,5 Milliarden Zuschauern Verdis "La Traviata" live im Belle-Epoque-Paris.

Bei Andrea Andermanns drittem Opern-Live-Anlauf mit "Rigoletto" aus Mantua, diesmal leicht zeitversetzt am Samstag- und Sonntagabend im ZDF, sind nun wieder Domingo, Ruggero Raimondi (damals Scarpia, jetzt Sparafucile) und als Dirigent Zubin Mehta dabei. Der showerfahrene, nicht zuletzt in Drei-Tenöre-Konzerten gestählte Mehta leitet das RAI-Ochester aus dem historischen Vorlesungssaal des Teatro Scientifico Bibiena in Mantua. Und der bald 70-jährige Tenorissimo kehrt mit der blutigen Geschichte vom geprellten Hofnarren zur seinen Opernanfängen zurück. Domingos erster Bühnenauftritt war 1959 die kleine Partie des Höflings Borsa, eine Baritonrolle, dann folgte der Herzog. Er hat die Oper auch dirigiert, um jetzt - erneut als Bariton - den Rigoletto zu singen. Vortrefflich, wie die Auguren von den Proben berichten.

Victor Hugo hatte im als Vorlage dienenden Drama das ruchlose Verführungsspiel eines Potentanten mit Rigolettos Tochter Gilda am Hofe Königs Franz I von Frankreich angesiedelt. Das gestattete die Zensur nicht, deshalb verlegte Verdi es mit einem namenlosen Herzog vor die Renaissance-Kulisse Mantuas. Hier gibt es die beiden grandiosen Paläste des Gonzaga-Geschlechts: die Stadtresidenz mit ihren verwinkelten Zimmerfluchten, wo auch Monteverdis "Orfeo" uraufgeführt wurde sowie den Sommerpalazzo Té, den Giulio Romano visionär ausgemalt hat. Der opernunerfahrene Filmregisseur Marco Bellocchio filmt mit dreißig Kameras, 150 Mikros und einem Budget von 25 Millionen Euro die Stadt in der Po-Ebene. Drei Monate wurde geprobt, mehr als dreihundert Personen arbeiten mit. Als Gilda wurde, wohl vorwiegend aus optischen Gründen, die Russin Julia Novikova gecastet. Der in hundert Länder übertragene "Rigoletto" dürfte den 33-jährigen Tenor Vittorio Grigolo als Herzog endgültig zum Star machen.

Andrea Andermann hat als nächstes Rossinis "Aschenputtel-Oper "La Cenerentola" in Planung. Als Kulissen werden die Paläste in und um Turin dienen. Deutschland zieht auch nach. Morgen hat in Dresden ein weiteres Opernspektakel Open-Air-Premiere: die von Jens Neubert im Sommer 2009 dort, an den Elbhängen und in der Sächsischen Schweiz gedrehte Kinoneuverfilmung von Webers "Freischütz". Was bei Robert Wilson in der Musical-Fassung zum "Black Rider" wurde, heißt heute "The Hunter's Bride". Dresden als Drehort wurde statt der im Libretto genannten "böhmischen Wälder" gewählt, weil Weber hier seinen in Berlin uraufgeführten Welterfolg komponiert hat. Irgendwie also auch ein klarer Fall von Opern-Authentizität.

"Rigoletto" läuft am 4. September um 0 Uhr und am 5. September um 23.50 Uhr im ZDF

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  CSD Vienna gegruendet
Geschrieben von: Pankratius - Gestern 18:46 - Antworten (1)

Zahlreiche Medien, Vereine und Unternehmen der Community starten eine neue Bewegung zur Organisation des CSD in Wien.

"CSD Vienna" wurde als Verein gegründet und wird der Community als unabhängiger Veranstalter für die jährliche Parade und die Events davor und danach dienen.

Die Initiative ist von Beginn an auf die Einbindung ALLER ausgelegt, um die Kräfte der Community bestmöglich zu bündeln. Es liegt also auch an dir, dich einzubringen und die neue Bewegung mitzugestalten - eine Bewegung, die die ganze Vielfalt der österreichischen Community widerspiegelt.

Machen wir den CSD gemeinsam zu einem großen, kraftvollen Event, der sich international mit anderen CSDs messen kann und zu dem Gäste aus aller Welt gerne nach Wien kommen!



Impressum:

"CSD Vienna" - Verein zur Organisation von
Veranstaltungen der österreichischen LGBT Community
c/o Wurzbachgasse 20/10
1150 Wien

E-Mail: info@csdvienna.at

Technische Umsetzung

ip::systems, Wien
office@ip.co.at



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  Calvin Klein mit jungem Freund
Geschrieben von: Billy the Kid - 02.09.2010 23:03 - Keine Antworten

Nick Gruber oder laut Facebook Nick Londen heisst der 20 jaehrige Blondschopf, der als neuer Freund des 67 jaehrigen Mode Zars Calvin Klein die Society Presse auswuehlt.

Da wird berichtet dass der Junge, der sich immer als Hetero ausgab, eine Modevergangenheit, ja sogar eine Porno Vergangenheit hat.
Er soll in Pornofilmen fuer Sean Cody, Next Door Studio oder Unzopped vor der Kamara gestanden haben.

Wie auch immer
wir wuenschen dem schoenen Paar eine lange und gute Zukunft.

Der Junge kann sich wirklich sehen lassen.
Hoffentlich inspieriert er Meister Calvin Klein fuer viele geile Mode Gags.



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  Lady Gaga will Schwule trauen
Geschrieben von: Moritz - 02.09.2010 22:45 - Keine Antworten

Die engagierte US-Sängerin will sich in einem Online-Kurs zur Pfarrerin ausbilden lassen, um auf der Bühne gleichgeschlechtliche Paare trauen zu können.

Wie das britische Magazin "Heat" meldet, will die 24-Jährige schwule Fans in Kalifornien vermählen, sobald dort die die gleichgeschlechtliche Ehe wieder eingeführt wird. Nach langer juristischer Auseinandersetzung wird erwartet, dass ein Gericht im nächsten Jahr entscheidet, ob Schwule und Lesben im "Golden State" den Bund der Ehe eingehen dürfen (queer.de berichtete).

Lady Gaga hat sich bereits wiederholt gegen die Diskriminierung von Schwulen und Lesben ausgesprochen. So hielt sie etwa im Oktober 2009 bei einer Demonstration für Homo-Rechte in Washington eine Ansprache oder trat bei einem Treffen der Homo-Gruppe Human Rights Campaign auf. Via Twitter verbreitet sie regelmäßig Nachrichten über den Stand der Gleichstellung in Kalifornien - und erklärt, dass ihr bei positiven Nachrichten das Musikschreiben leichter fällt.

Lady Gaga würde als Online-Pfarrerin in die Fußstapfen der Schauspielerin Tori Spelling ("Beverly Hills, 90210") treten, die nach einem Kurs im Internet bereits das Recht erhalten hat, Paare zu trauen. In einem Hotel in Südkalifornien, das sie zusammen mit ihrem Ehemann Dean McDermott betreibt, haben sich bereits mehrfach Homo-Paare das Ja-Wort gegeben. (dk)


Lady Gaga bei einer Demonstration für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben in Washington

Quelle: Queer.de
http://www.queer.de/detail.php?article_id=12675



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  Lust auf Gay Paris mit Air France
Geschrieben von: Moritz - 02.09.2010 22:41 - Keine Antworten

Air France macht Lust auf Paris
Auf der neuen Webseite gay-airfrance.de kann man u.a. einen Szene-Guide für die französische Hauptstadt downloaden.

Von Carsten Weidemann

Wohl kaum eine andere europäische Fluggesellschaft steht so sehr für kultiviertes Reisen wie Air France. Die französische Airline hat ihr wichtigstes Drehkreuz ("Le Hub") natürlich in Paris - und Paris ist mit Recht auch eines der beliebtesten Reiseziele der internationalen Gay Community.

"L´esprit de Paris" heißt es eine neue Broschüre für schwul-lesbische Reisende, die Air France gemeinsam mit den Fremdenverkehrsämtern von Frankreich und der Hauptstadt entwickelt hat. Das 16-seitige Heft soll der deutschen Community die eine oder andere Anregung geben, die Szene-Metropole an der Seine (wieder) zu entdecken.

Neben einem interresanten Rückblick auf "Le Gay Paris von damals" finden sich in der Broschüre Infos und Links für die Pariser Szene von heute, Sightseeing-Vorschläge sowie Tipps für Shopping-Fans und Feinschmecker. "L´esprit de Paris" kann kostenlos auf der neuen Webseite gay-airfrance.de heruntergeladen werden.

Der Besuch dieser Homepage lohnt im Übrigen doppelt: Air France verlost dort derzeit auch ein Wochenende für zwei Personen in Paris inklusive Flug und drei Übernachtungen in einem luxuriösen Doppelzimmer im berühmten Hôtel Scribe Paris. Ideal zwischen der prächtigen Opéra Garnier und der berühmten Place Vendôme gelegen, feiert das Fünf-Sterne Hotel dieses Jahr sein 150-jähriges Bestehen.

Air France fliegt von zehn deutschen Flughäfen mehrmals täglich nach Paris-Charles de Gaulle, von wo aus das Skyteam-Mitglied zu über 190 Zielen rund um den Globus startet. Hin- und Rückflug können online ab 89 Euro (inkl. Steuern, Gebühren und Ticket-Service-Entgelt) auf airfrance.de gebucht werden.
http://www.gay-airfrance.de/


Quelle: Queer.de
http://www.queer.de/detail.php?article_id=12670



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  Hochzeit uber den Wolken mit SAS
Geschrieben von: Pankratius - 02.09.2010 22:37 - Keine Antworten

SAS verschenkt erste Homo-Hochzeit über den Wolken
SAS Scandinavian Airlines will am 6. Dezember ein Homo-Paar in luftigen Höhen trauen - im Internet können sich Paare bewerben, denen die Fluglinie kostenlose Flitterwochen in den USA schenkt.

Die Zeremonie soll am Bord eines Airbus A340 auf der Strecke Stockholm - New York stattfinden. Um das glückliche Paar aus Europa zu finden, hat die Fluggesellschaft die Kampagne "Love is in the Air" gestartet, die sich via Social-Media-Seiten wie YouTube und Twitter speziell an den schwul-lesbischen Markt richtet.

"Das soll eine sehr traditionelle Hochzeit werden", verspricht SAS-Sprecher Anders Lindström. "Es wird unter anderem einen Hochzeitskuchen geben und in den Gängen kann getanzt werden." Die Hochzeit muss gleich nach dem Abflug in schwedischem Luftraum stattfinden, da dort die Ehe für Schwule und Lesben legal ist.

Heiratswillige müssen Profil anlegen und Stimmen sammeln

Um die Traumhochzeit zu gewinnen, müssen unverheiratete schwule oder lesbische Paare auf der SAS-Website ein Profil anlegen, in das Fotos und Videos hochgeladen werden können. Danach stimmen Besucher der SAS-Website darüber ab, welches Paar die Hochzeit erhält. Um möglichst viele Votes zu sammeln, sollten Paare ihr Profil mit Freunden teilen, etwa über Facebook. Die beiden Frauen oder Männer mit den meisten Stimmen werden dann im Dezember ihrem Junggeselldasein ade sagen müssen.

Der Gewinn beinhaltet Business-Class-Flüge mit SAS nach New York. Dort werden die beiden Männer oder Frauen mit einer Limousine ins luxuriösen W Hotel gebracht, in denen sie ihre Hochzeitsnacht und zwei weitere Nächte verbringen. Zudem erhalten die Sieger ein VIP-Broadway-Paket, Flüge nach Los Angeles sowie drei Übernachtungen im glamourösen Andaz-Hotel.

Auch Schwule und Lesben aus den USA erhalten die Chance auf eine Himmelshochzeit: SAS organisiert den selben Wettbewerb auch über dem großen Teich und wird dann zwei glückliche Gewinner zu Kurzflitterwochen ins Ice Hotel nach Stockholm einladen. (dk)

Quelle: Queer.de
http://www.queer.de/detail.php?article_id=12673



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  SA 4 Sep MEAT MARKET im Badeschiff
Geschrieben von: Marcus - 01.09.2010 23:28 - Keine Antworten

MEAT MARKET classic edition

04.09.2010
ab 23.00 h

BADESCHIFF WIEN
Donaukanallände, zwischen Urania und Schwedenplatz

Lineup Laderaum:
Gerald van der Hint
Frieda

Upstairs:
DJ Phil & Friends


Wie gewohnt geht es am ersten Samstag des Monats am Badeschiff wieder um die Fleischwurst. Im Laderaum gibt es den typischen MEAT MARKET Sound zwischen Indie, Electro und Techno. Diesmal ausgewählt und gemischt von Gerald van der Hint und Frieda von der Kommune 22. Licht aus, Bass an: los geht die exzessive Partynacht. Wir sorgen für den Sound, ihr bringt den Skandal.

Oben am Holy Moly Deck packt wieder DJ Phil seine Scheiben aus und serviert euch den bekannten Mix aus 80ies, 90ies und Trash. Ein idealer Soundtrack um zu flirten, zu kuscheln oder einfach nur die Augen über das vorbei streunende Frischfleisch schweifen zu lassen.

Calling all Broke Straight Boys, Twinks, Bears, Trannies, Chicks with Dicks, Dykes on Bikes and everyone inbetween: MEAT u at the Badeschiff!


http://www.myspace.com/clubmeatmarket

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  sexy stricher show
Geschrieben von: Marcus - 31.08.2010 23:30 - Keine Antworten

Frage: wer kennt das Lokal oder den Typ ?



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  U2 Konzert in Wien - ein Bericht
Geschrieben von: Marcus - 31.08.2010 23:05 - Antworten (1)

Nach fünf Jahren Pause rockte die Megaband mit gigantischer 360°-Show in Wien.

Die ersten Fans campierten bei Dauerregen ab 9 Uhr früh vor dem Ernst-Happel-Stadion – ganze sieben Stunden vor dem Einlass!
Das Konzert des Jahres, das pünktlich um 21 Uhr startete, wurde zur Nacht der Rekorde: 72.000 Fans, in Anoraks und Daunen gehüllt, die sich stundenlang mit Schlachtgesängen und dem ÖSTERREICH-U2-Extra einstimmten – so viel gab’s im Stadion noch nie. Auch die Kälte – 11 (!) Grad – war rekordverdächtig, konnte aber der Show nichts anhaben. 130 Minuten lang wurden U2 allen Erwartungen gerecht: unveröffentlichte Songs, Megahits wie Vertigo, One oder With Or Without You und Bono (50), der sich nach seiner Not-OP in Überform präsentierte. Trotz der 15 Millionen Euro teuren Bombast-Bühne, die mit Videoschirm, Brücken und Rundumlaufsteg mitten unter den Fans aufgebaut wurde, schafften U2 in Wien 23 Songs lang die Gänsehaut-Atmosphäre eines intimen Club-Gigs. Bono nahm die Stimmung auf, bejubelte den Stadion-Rekord (und das an einem Montag) und feierte sich: „I’m the monday night man!“


Bono unter Schmerzen!
So fit er sich präsentierte, so groß waren auch seine Schmerzen. Im Dauerregen des vorangegangenen Moskau-Konzerts wurden seine Bandscheiben-Probleme wieder akut. Für Wien musste er extra fitgespritzt werden. Auch mit ein Grund, warum U2 nur kurz blieben. Zwischen den Konzerten tankt Bono in seiner Villa in Èze sur Mer an der Côte d’Azur Kraft nach Reha und Not-OP: „Ich muss noch immer täglich ein vierstündiges Fitnessprogramm absolvieren.“ Nur so konnte er die aktuelle Tour spielen. Als moralische Unterstützung nahm er Gattin Ali und Söhne John (9) und Elija (11) mit nach Wien.
Sechs Millionen für Bono.
2009 mussten U2 ihr geplantes Wien-Konzert absagen. Gestern bot Bono die volle Entschädigung: Die 360°-Bühne garantierte allen Besuchern im Stadion den perfekten Blick. Und: Nach dem Ticket-Chaos vom Oktober (Tausende Karten gingen vorzeitig in den Verkauf) waren vor dem Stadion Tausende auf der Suche nach Tickets. Ein Segen für die Schwarzhändler: Stehplätze gingen um rund 150 Euro weg!
Auch Bono kassierte in Wien groß ab: sechs Millionen Euro Gewinn – das sind 770 Euro pro Sekunde!
Dafür lieferten U2 bei ihrem erst sechsten Österreich-Stopp ein Konzert für die Ewigkeit: Vom Opener, dem noch unveröffentlichten Instrumental-Hit Return Of The Stingray Guitar, bis zum Finale Moment Of Surrender zelebrierte man die Mega-Karriere (220 Millionen verkaufte CDs, 22 Grammys) als beeindruckende Werkschau.
Bono wirbelte mit dem Elan eines Teenagers wirbelte er über die Bühne. Gleich nach dem Konzert ging’s im Privatjet heim nach Nizza.


Quelle oe.24.at
http://www.oe24.at/kultur/U2-Konzert-in-...764985.ece



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  Erstes kurdisches LGBT-Magazin Hevjin erschienen
Geschrieben von: Lukas - 31.08.2010 22:58 - Keine Antworten

Diyarbakir, Türkei - Im Juli erschien die erste Ausgabe des kurdischen LGBT-Magazins "Hevjin" (Gemeinschaft). Die Zeitschrift wird in einigen Buchhandlungen und Cafés der südostanatolischen Stadt Diyarbakir aufliegen und ist auch im Internet zu finden. "In der Türke leben rund 15 Millionen Kurden und Kurdinnen. Jeder zehnte Mensch ist homosexuell, aber wo sind die schwulen und lesbischen Kurd_innen?" fragt Solin, einer der Initiatoren des Magazins.

Diese Frage hat zum Wunsch geführt, eine Zeitschrift herauszugeben. "Wir wollten herausfinden, wie Menschen in dieser Kultur ihre Sexualität ausdrücken", sagt Solin dem Journalisten Alexander Christie-Miller, der in Eurasianet über die neue Publikation schreibt. Im Kurdengebiet und in Ostanatolien ist offen schwules oder lesbisches Leben undenkbar, "Keiner ist offen homosexuell", sagt Aktivist Koya, "es gibt in unserer Gruppe einige wenige, die innerhalb der Familie offen sind, aber unter der Bedingung, dass nichts darüber nach außen dringt." Solin ist selbst mit einer Lesbe verlobt, um vor der Familie die Wahrheit zu verbergen.


Vor drei Jahren begannen Solin, Koya (nicht ihre echten Namen) und einige andere, eine kurdische LGBT-Gruppe zu gründen. Die Treffen fanden heimlich und in Privatwohnungen statt. Innerhalb der türkischen LGBT-Community wurde die Gruppe mit Misstrauen begrüßt, weil sie explizit kurdisch ist. Sie sind eine Minderheit innerhalb der Minderheit. Solin und Koya führen einen doppelten Kampf gegen sexuelle und ethnische Diskriminierung, aber sie wollen sich nicht dadurch bremsen lassen, dass sie schwule Türken und heterosexuelle Kurden aufregen. Die Initiatoren hoffen, dass Hevjin bald über 2000 Leser_innen haben wird und dass es in nicht allzu ferner Zukunft die erste LGBT-Parade in Diyarbakir geben wird. Quelle: Eurasianet vom 30. August 2010


Links: http://www.hevjin.org/
http://www.eurasianet.org/node/61826
http://www.magazinkolik.com/Medya/13601/...SI-ACILIMI
http://de.wikipedia.org/wiki/Diyarbakir


Tags für diesen Artikel: Communitymedien, Kurd_innen, LGBT-Medien, Türkei

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